Beratungsstelle Bethel
Beratungsstelle Bethel

Aktuelles

Friedrich Kassebrock, Diplompsychologe, Leiter der Beratungsstelle Bethel vom 1.4.1983 bis 31.8.2016

Nach über 33 Jahren scheide ich zum Ende des Monats August 2016 aus der Beratungsstelle Bethel aus. Ich blicke dankbar zurück auf eine Zeit mit vielen schönen Erfahrungen und Begegnungen. Ich danke allen, die mich in dieser langen Zeit angeleitet, begleitet und unterstützt haben. Insbesondere danke ich dem Vorstand der v.Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, der Geschäftsführung und der Verwaltung des Stiftungsbereichs Schulen für die verlässliche und wohlwollende Sicherung dieses Fachdienstes der Kinder- und Jugendhilfe. Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für viele Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit. Nicht zuletzt danke ich den Klientinnen und Klienten der Beratungsstelle, die sich uns mit ihren Sorgen und Nöten anvertraut haben.

Am 26. August 2016 hat im Betheler Hotel Lindenhof eine kleine Übergabefeier - eine Staffelübergabe - stattgefunden, in der ich als Leiter der Beratungsstelle Bethel verabschiedet und Anja Karlmeier als künftige Leiterin der Beratungsstelle begrüßt wurde. Auf unserer Downloadseite kann die kleine von mir dort gehaltene Abschiedsrede nachgelesen werden.

Ich habe mein Aufgabengebiet im Laufe des August 2016 sehr gern an Anja Karlmeier übergeben. Ich wünsche der Beratungsstelle Bethel, also allen, die dort arbeiten und sich Rat und Hilfe holen, für die Zukunft alles Gute.

Bethel, August 2016                                gez. F. Kassebrock

Sabine Gehrmann-Gerlach, Erzieherin, Diplom-Sozialarbeiterin und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin seit Juni 2016 im Ruhestand

Sabine Gehrmann-Gerlach, Diplom-Sozialarbeiterin, Erzieherin und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin ist zum 15.05.2016 in den sogenannten Ruhestand, bzw. zunächst in die passive Phase der Altersteilzeit eingetreten. Wir haben im Rahmen einer kleinen Feier gemeinsam Rückblick gehalten und die langjährige gute Zusammenarbeit gewürdigt

Sabine Gehrmann-Gerlach war – nach einer knapp 2jährigen Mitarbeit in der Psychiatrischen Tagesklinik am Betheleck - seit dem 16.5.1988, also insgesamt 28 Jahre in der Beratungsstelle tätig. Sie hat ihre beruflichen Vorerfahrungen sehr engagiert in unsere Arbeit eingebracht. Sowohl in der Familienzentrumsarbeit, also in der Diagnostik und Therapie der ganz Kleinen, als auch in der therapeutischen Begleitung von Eltern und jungen Erwachsenen hat sie sich schnell zurechtgefunden und hat für die Weiterentwicklung unseres Beratungskonzepts wichtige Impulse gesetzt. Auch bei schwierigen Arbeitsaufträgen oder in belastenden Phasen der Arbeit war Sabine Gehrmann-Gerlach auf Grund ihrer unbedingten Einsatzbereitschaft stets eine verlässliche Größe.

Wir haben Sabine Gehrmann-Gerlach anlässlich der gemeinsamen Abschiedsfeier einige kleine Geschenke mit auf den weiteren Lebensweg gegeben. Wir sind dankbar, dass sie ihre Fröhlichkeit und ihre Liebe zu den Menschen in unsere gemeinsame Arbeit eingebracht hat. Wir wünschen ihr für den vor ihr liegenden Lebensabschnitt alles Gute.

 

Karin Vieselmeier, Diplom-Pädagogin, Fachlehrerin für Förderschulen und Körperpsychotherapeutin (HPG) seit August 2015 im Ruhestand

Karin Vieselmeier, Diplompädagogin, Fachlehrerin für Förderschulen, Körperpsychotherapeutin (HPG), seit dem 1.8.2015 im „Ruhestand“

Karin Vieselmeier ist mit dem Erreichen der Altersgrenze zum 31.7.2015 in den sogenannten Ruhestand eingetreten. Wir haben sie im Rahmen einer kleinen Feier mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet.

Karin Vieselmeier war – abgesehen von einem Praktikum im Jahre 1988 - auf den Tag genau 7 Jahre in der Beratungsstelle tätig. Sie hat ihre zahlreichen Kompetenzen sehr engagiert in unsere Arbeit eingebracht und war auf Grund ihrer Ausbildung zur Fachlehrerin an Förderschulen ein wichtiges Bindeglied insbesondere zu den Betheler Schulen. Die große Bandbreite ihrer Qualifikationen zeigte sich u. a. darin, dass sie sowohl in der Familienzentrumsarbeit, also mit den ganz Kleinen, als auch in der therapeutischen Begleitung von jungen Erwachsenen ebenso wie in unseren Schwerpunkten Epilepsien und Behinderungen deutliche Spuren hinterlassen hat.

Wir freuen uns, dass Karin Vieselmeier den sogenannten Ruhestand bei augenscheinlich guter Gesundheit erreicht hat und jetzt mehr Zeit für ihre Pflichten als Oma und auch die Weiterführung ihrer psychotherapeutischen Tätigkeit hat. Wir sagen „Danke“ für Alles, was sie in unsere gemeinsame Arbeit eingebracht hat und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Ihre Arbeit hier wird unseren Klientinnen und Klienten, den kooperierenden Fachleuten und uns als Kolleginnen und Kollegen noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Neue Broschüre "ADHS oder was?" erschienen

Das Team der Beratungsstelle hat im Herbst 2015 eine kleine Broschüre zum Thema Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom erarbeitet. Die Broschüre richtet sich in jeweils eigenen kurzen Abschnitten an Kinder, Jugendliche bzw. junge Erwachsene, Eltern und kooperierende Fachleute. Die Broschüre hat den Titel: „ADHS“ oder was? Eine ausführliche Kurzinformation. Wie wir als Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern rund um das „ADHS“ diagnostizieren, beraten und therapieren! Die Broschüre kann als Download heruntergeladen werden. Eine gedruckte Version kann zum Stückpreis von 1 € in der Beratungsstelle bestellt werden.

Beratungsstelle Bethel erhält erneut die Verlängerung des Gütesiegels der bke - Geprüfte Qualität

Zum 30.04.2007 wurde der Beratungsstelle Bethel erstmals das Gütesiegel der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung verliehen. Im Jahre 2011 erfolgte die erste Rezertifizierung, gültig bis 30.04.2015. Zu diesem Anlass hatte die Prüfungskommission empfohlen, bei einem weiteren Verlängerungsantrag den folgenden Themen besondere Aufmerksamkeit zu widmen: Ethische Grundsätze, Beschwerdemanagement, Grenzüberschreitungen, Evaluation als kontinuierlicher Prozess, Kinderschutzgesetz sowie Migration.

 

Da entsprechend den Richtlinien der bke für die weitere Verlängerung des Gütesiegels bis 2019 die Beratungskonzeption neu formuliert und mit den zusätzlich geforderten Prüfungsunterlagen vorgelegt werden musste, nahm das Team der Beratungsstelle dies zum Anlass, sämtliche Arbeitsmaterialien, Aufgabenbeschreibungen, Formulare, Flyer, Fragebögen usw. einem umfassenden Update zu unterziehen. Zudem wurden zahlreiche Arbeitsabläufe für die Finanzierungsanträge, Leistungsverträge, Leistungsvereinbarungen, Verwendungsnachweise, für die Datenerhebung, die Statistik und die Erstellung des Jahresberichts differenziert dokumentiert und mit den entsprechenden bindenden Terminvorgaben aufgelistet. Die mit Beteiligung der Beratungsstelle erarbeiteten Betheler Positionspapiere und Stellungnahmen wurden ebenso zusammengestellt wie die trägerübergreifenden Berichte und die Publikationen der Beratungsstelle. Das Beratungsteam konnte dabei zum Teil auf Vorarbeiten zurückgreifen, die für die Erstellung des Bethel-internen Strategiepapieres und im Zusammenhang mit der Mitarbeitendenbefragung der v.Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel geleistet worden waren.

 

Im Oktober 2014 schließlich wurden der Prüfungskommission Gütesiegel der bke die mit dem Beratungsteam erarbeitete und mit der Geschäftsführung des Stiftungsbereichs Schulen in den v.Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel abgestimmte neu erarbeitete Beratungskonzeption mit den entsprechenden Unterlagen und einem Antrag auf Verlängerung des Gütesiegels bis 2019 übersandt. Die Kommission prüfte anhand der eingereichten Dokumente und nach der Beantwortung einiger Rückfragen, ob die 26 Prüfkriterien des Fachverbandes für Erziehungsberatung im Hinblick auf fachliche Standards sowie hinsichtlich Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität erfüllt werden.

Die Kommission der bke kommt mit Schreiben vom 3.11.2014 und 15.1.2015 zu dem Ergebnis, dass die sehr gründlich erarbeitete Konzeption und die überzeugend aufbereitete Dokumentation der Arbeitsergebnisse den vollständigen und sehr überzeugenden Nachweis erbringe, dass das Betheler Beratungsteam alle 26 Prüfkriterien voll und ganz erfülle. Die Beratungsstelle sei sehr gut in die Betheler Infrastruktur eingebunden, arbeite jedoch entsprechend den Richtlinien als fachlich autonome Institution. Sie beteilige sich an den aktuellen fachlichen und politischen Diskussionen – etwa zum Thema Inklusion – und beeindrucke durch ihre Mitwirkung an Stellungnahmen z. B. zum Thema „Krippenerziehung“, eine durchaus beachtliche Publikationsliste und differenzierte Aufgabenbeschreibungen.

 

Entsprechend hat die Kommission der beantragten Verlängerung des Gütesiegels bis zum 30.04.2019 einstimmig zugestimmt.